Tag Archive for Vegetarisch

Leichte Möhrenbouletten mit Joghurtsauce

So langsam beginnt die Zeit, wo wir es kaum noch erwarten können, dass unser kleiner Bauchzwerg endlich auf die Welt kommt. Es ist so spannend endlich zu erfahren wie es aussehen wird und die Gewissheit zu haben, dass es gesund ist. Aber es fühlt sich noch pudel wohl im Bauch und so müssen wir uns wohl oder übel noch etwas gedulden. 😉

Moehrenbouletten06Auf richtig deftige und fleischlastige Gerichte, habe ich schon lange keinen Appetit mehr. Denn so große Portionen passen durch die „große Murmel“ eh nicht mehr rein 😉 und außerdem liegt es mir dann zu schwer im Magen. Also werden kleine leichte Rezepte ausprobiert.

Moehrenbouletten05Als großer Bouletten-Fan, sollten es mal wieder vegetarische Bouletten werden. Oder nennt man die dann Bratlinge? Keine Ahnung. Bei mir heißen sie jetzt einfach trotzdem Bouletten. 🙂 Mit Linsen habe ich das ja schon mal getestet und war vom Ergebnis sehr positiv überrascht. Diesmal habe ich mich für Möhren und ein paar Kartoffeln entschieden. Und wenn man glücklicher Besitzer einer Küchenmaschine bzw. einer elektrischen Gemüsereibe ist, dann sind die Möhrenbouletten sogar ganz schnell zubereitet auf dem Tisch.

Moehrenbouletten04Ihr benötigt für 6 Stück

400 g Möhren
200 g Kartoffeln
1 Ei
1 EL Speisestärke
Salz, Pfeffer aus der Mühle
1 Bund Schnittlauch
3 EL Öl
1-2 große Tomaten
etwas Brunnenkresse
1 Bio-Zitrone
200 g Joghurt
Moehrenbouletten03Und so wird´s gemacht:

Die Möhren und Kartoffeln schälen und grob raspeln. Alles in ein Küchentuch geben und die entstandene Flüssigkeit auswinden. Nun die Gemüseraspel mit dem Ei, der Speisestärke und den klein geschnittenen Schnittlauch mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Aus der Masse 6 Bouletten formen und je von beiden Seiten ca. 10 Minuten braten.
Moehrenbouletten02Die Tomate(n) waschen und waagerecht in 6 dicke Scheiben schneiden. Die Zitrone heiß abwaschen und die Schale abreiben. Von einer Hälfte der Zitrone den Saft auspressen. Den Joghurt mit dem Zitronensaft, der Zitronenschale, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Tomatenscheiben mit den Möhrenbouletten belegen und mit der Joghurtsauce und der Kresse garniert servieren.
Moehrenbouletten01Also ich fand es sehr lecker und ich habe sie bestimmt nicht zum letzten Mal gemacht. Denn es passt perfekt zum Sommer. Schön leicht und liegt definitiv nicht schwer im Magen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch noch eine schöne Woche und vielleicht können meine Möhrenbouletten Petrus dazu überreden, die Sonne wieder etwas mehr scheinen zu lassen. 😉

Eure Katrin

Gefüllte Mairübchen

Manchmal liegt das Gute der regionalen Küche so nah. Meistens überlege ich ja vor dem Einkaufen, was ich für Zutaten brauche. Aber manchmal habe ich einfach zu viele Rezepte im Kopf bzw. geh meine Sammlung an Rezepten durch, die ich irgendwann mal kochen möchte. Aber es gibt eben auch Tage, da bin ich einfach mit keinem Rezept zufrieden. Ich habe dann einfach auf etwas Lust, kann aber nicht definieren auf was. Kennt Ihr das? Also bin ich einfach auf den Markt gegangen und habe mich dort inspirieren lassen? Und das war auch richtig so. Als ich zum Gemüsestand kam, lächelten mich doch diese kleinen süßen Mairübchen an und wollten einfach in meinem Einkaufskorb landen.

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Wieder zu Hause angekommen, wusste ich immer noch nicht so richtig was ich mit den Rüben anfange. Vielleicht einfach als Gemüsebeilage Hmmm…neee das wollte ich nicht. Ich hatte eher Appetit auf etwas Kleines und Leichtes. Und dann war die Idee perfekt. Warum nicht einfach die Rübchen füllen? Gesagt, getan!

Ihr benötigt für 2 Personen:

5 Mairüben
ca. 100 g Reis (ich habe Basmati-Reis verwendet)
ca. 70 g Champignons
Thymian (ca. 3 Stiele)
Öl
50 g Käse (am Besten eine kräftige Sorte), gerieben
Salz, Pfeffer
wer mag Sonnenblumenkerne

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Und so wird´s gemacht:

Den Reis einfach nach Packungsangaben kochen und etwas auskühlen lassen.

Von den Mairüben etwas grün abschneiden, so dass noch ein kleines bisschen dran bleibt. Das müsst ihr aber nicht machen. Denn ich habe es nur aus reinen Dekorationszwecken dran gelassen. 😉 Jetzt oben von den Rüben einen „kleinen Deckel“ abschneiden und die Rüben aushöhlen. Das ging am Besten mit einem Melonenausstecher. Das innere der Rüben klein schneiden.

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Die Pilze putzen und ebenfalls klein schneiden. Den Thymian waschen und klein hacken.

Die Rüben mit dem Deckel in einem breiten Topf (so dass alle am Besten nebeneinander passen) mit Wasser bedecken, etwas Salz dazugeben und ca. 4 Minuten kochen lassen. In der Zeit wo die Rübchen vor sich hin kochen, habe ich die Pilze und das innere der Rüben in etwas Öl ca. 4 Minuten angebraten. Zum Schluß den Thymian, Reis und ca. 2/3 vom Käse zur Füllung geben, alles gut miteinander mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Die Mairüben nun abgießen, kalt abschrecken und die feine Haut mit einem kleinen Messer vorsichtig abziehen. Bei mir ging das ganz gut. Ist ähnlich wie bei den Tomaten. Jetzt die Rüben mit dem Champignon-Reis füllen, den restlichen Käse drüber streuen und wer mag, kann auch noch ein paar Sonnenblumenkerne darüber geben. Die gefüllten Rüben in eine Auflaufform oder auf ein Backblech setzen und im Backofen bei 200 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 18 Minuten überbacken. Den Deckel habe ich dann in den letzten 10 Minuten mit gebacken.

Ich habe erst gedacht, dass man von diesen kleine süßen Rübchen vielleicht nicht richtig satt wird aber da habe ich mich getäuscht. Denn durch die Füllung sättigen die ganz schön.

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Auch wenn wir mittlerweile schon Juni haben, wollte ich euch dieses Rezept nicht vorenthalten, denn es war wirklich ein schönes leichtes Essen. Es hat sich also mal wieder bewährt, einfach mal zu einem regionalen und saisonalen Gemüse zu greifen, dass man bisher noch nicht kennt.

So jetzt wünsche ich Euch erst mal ein schönes sonniges Wochenende. Genießt die Sonne und die warmen Temperaturen. Denn man kann ja nie wissen, wie lange das Wetter so bleibt. 😉

Eure Katrin

Süßkartoffel-Zucchini-Lasagne

Was kommt denn bei Euch auf den Tisch, wenn es draußen kalt und windig ist? Bei mir muss es dann meistens etwas sein, dass von innen wärmt, grandios lecker ist und der Seele schmeichelt. Und dazu gehört auf jeden Fall eine große Portion Lasagne. Ich liebe Lasagne und zwar in allen möglichen Varianten! Heute habe ich Euch das Rezept einer vegetarischen Lasagne mitgebracht und die war fast noch besser als der Klassiker mit Hackfleisch. Zu Tomatensauce und der Béchamelsauce gesellt sich Süßkartoffel und Zucchini. Und auch wenn das Rezept etwas zeitaufwändig ist, so ist es aber jede Minute in der Vorbereitung wert. Denn der Geschmack ist unbeschreiblich.

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Ihr benötigt für 4 Portionen:

1kg Süßkartoffeln
3 Zucchini
1 Bund Lauchzwiebeln
Öl
100 g getrocknete Tomaten in Öl
1 Dose geschälte Tomaten (800g)
2 TL Fenchelsamen
2 EL Balsamico
Honig
Salz, Pfeffer
3 EL Butter
2 EL Mehl
400 ml Gemüsebrühe
100g Schlagsahne
100g geriebener Gouda
100 g geriebener Grana Padano
1 Bund Basilikum

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Und so wird´s gemacht:

Die Lauchzwiebeln putzen und den weißen Teil in einem Multimixer fein hacken. Den grünen Teil der Lauchzwiebeln in Ringe schneiden. Die Zucchini waschen, längs in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne im heißen Öl ca. 2 bis 3 Minuten anbraten. Die Kartoffeln schälen, waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Reichlich Wasser mit Salz in einem Topf zum kochen bringen und die Süßkartoffelscheiben darin 3-4 Minuten garen, abschrecken und gut abtropfen lassen.

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Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen, das Öl dabei auffangen. Die Tomaten klein schneiden. Die Tomaten aus der Dose ebenfalls klein schneiden. Das Tomatenöl (ca. 1 EL) in einer Pfanne erhitzen und die grünen Lauchzwiebeln darin anbraten. Die getrockneten Tomaten und die Dosentomaten inklusive dem Saft in Pfanne zu den Lauchzwiebeln geben. Die Fenchelsamen im Mörser zerstoßen und ebenfalls in die Pfanne geben. Die Tomatensauce ca. 5 Minuten einköcheln und mit Balsamico, Honig, Salz und Pfeffer abschmecken.

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Die Butter in einem Topf erhitzen, die weißen Lauchzwiebeln darin andünsten. Das Mehl einrühren und unter Rühren anschwitzen lassen. Die Brühe angießen und gut einrühren. Die Sauce aufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Sahne und jeweils die Hälfte jeder Käsesorte in die Sauce einrühren und schmelzen lassen.

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Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Eine große Auflaufform fetten und etwas Tomatensauce auf den Boden geben. Nun die Zucchini, Kartoffeln und Tomatensauce abwechselnd in die Form schichten. Die Béchamelsauce darübergießen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Die Lasagne ca. 30 Minuten im Ofen backen.

Basilikumblättchen hacken und über die fertige Lasagne streuen.

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Ach schade dass alles schon aufgegessen ist. Denn wenn ich das jetzt so schreibe, habe ich schon wieder Appetit auf so ein richtig großes Stückchen.

Ich wünsche Euch ein zauberhaftes Wochenende. Genießt es mit Euren Lieben.

Mit diesem Beitrag nehme ich an dem tollen Event von Ina is(s)t teil.

Eure Katrin

Kleine Paprika-Ziegenkäse-Pizzen

Bald ist wieder Sonntag und der nächste Tatort kommt im Fernsehen. Hätte mir vor Jahren mal einer gesagt, dass ich zum Tatort-Fan werde, dann hätte ich denjenigen sicherlich ausgelacht. Aber meistens kommt es anders als man denkt. Und so ergab es sich (klingt fast wie im Märchen ;-)), dass wir uns Sonntag Abend nicht so richtig entscheiden konnten, was wir uns im Fernsehen anschauen. Der Mann war für Tatort und ich für Herzkino. Mit schön viel Harmonie, Liebe, Kitsch und tollen Landschaften das Wochenende in Ruhe ausklingen lassen, war ganz nach meinem Geschmack. Und so ein Tatort kann doch jetzt nicht wirklich ansehnlich sein oder?

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Da ich ja nun nicht jeden Sonntag auf meinen Herzkino-Film bestehen konnte, musste ich mir also auch mal einen Tatort anschauen. Und ich war echt positiv überrascht. Denn er war wirklich richtig spannend. Ich muss zugeben, dass ich jetzt nicht von jedem Tatort-Team begeistert bin aber auf jeden Fall kann man sich die Filme anschauen. Herzkino wurde seit dem gar nicht mehr eingeschaltet. 😉 Und am Sonntagabend finde ich es auch als Ausnahme O.K. wenn wir vorm Fernseher essen. Denn sonst ist es mir schon wichtig, dass wir zusammen am Esstisch sitzen und uns auch in der Woche Zeit für uns nehmen.

Und welches Rezept passt nun zu so einem Tatortabend? Genau … PIZZA! Diesmal aber im Miniformat und mit Vollkornmehl im Hefeteig.

paprika-mini-pizza06Ihr benötigt für 8 Mini-Pizzen:

200 g Weizenmehl
200 g Weizen-Vollkornmehl
1 TL Meersalz
1 Würfel Hefe
1 EL flüssiger Honig
2 EL Olivenöl
3 orangefarbene Paprikaschoten
1 große Fleischtomate (ca. 400 g)
200 g Ziegenkäse (oder Schafskäse)
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Schafskäsegewürz
3 Stiele Basilikum
3 EL Walnussöl

Und so wird´s gemacht:

Den Würfel Hefe in 275 ml lauwarmes Wasser bröseln und auflösen. Den Honig dazugeben und alles zusammen mit den beiden Mehlen, dem Meersalz und dem Olivenöl zu einem glatten Hefeteig verarbeiten. Den Ofen kurz auf 50 Grad vorheizen. Den Hefeteig mit einem Tuch abdecken und im Ofen eine Stunde gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat. Ihr könnt den Teig natürlich auch an einem anderen warmen Ort gehen lassen aber ich finde das mit dem Ofen immer ganz praktisch.

paprika-mini-pizza04In der Zeit wo der Teig aufgeht könnt Ihr schon den Rest vorbereiten. Die Paprikaschoten werden gewaschen, geviertelt, entkernt und mit der Hautseite nach oben auf ein Backblech gelegt. Die Grillfunktion im Ofen anschalten und die Paprika so lange „rösten“ bis die Haut schwarze Blasen wirft.  Dann die Paprika aus dem Ofen nehmen, in eine Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abdecken, damit alles ca. 10 Minuten abdämpfen kann.
paprika-mini-pizza05Die Zeit könnt ihr wieder nutzen um die Tomate zu waschen und in dünne Scheiben zu schneiden und den Ziegenkäse zu zerbröseln. Die abgekühlte Paprika häuten und in feine Streifen schneiden.

Den aufgegangenen Teig erneut kurz kneten und in 8 gleich große Portionen teilen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu Kugeln formen und nochmals 10 Minuten gehen lassen. Dann jeweils zu Kreisen von 1 cm Dicke ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.

paprika-mini-pizza03Pizzen mit Tomaten, Paprika und Ziegenkäse belegen. Salzen, pfeffern, mit Schafskäsegewürz bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad etwa 15 Minuten backen.

Den Basilikum waschen, trockenschütteln, Blättchen abzupfen und fein schneiden. Pizzen mit Walnussöl beträufeln und mit Basilikum garnieren.

Also wir waren sehr begeistert. Vor allem das Walnussöl zum Schluß gibt noch mal einen ganz besonders leckeren Kick!  Sollten bei Euch noch Pizzen übrig bleiben, so schmecken die auch noch am nächsten Tag im Büro 🙂

paprika-mini-pizza01In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende und freue mich auf einen neuen Münster-Tatort Morgen Abend.

Eure Katrin

Rezeptidee: Eat Smarter

Linsenbratlinge

linsenbratling03

Heute habe ich mich mal wieder an einer Zutat versucht, welche ich sonst noch nicht verwendet habe. Es geht um Linsen. Hin und wieder habe ich schon das ein oder andere Rezept gesehen, was interessant klang aber ich habe es dann doch nicht nachgekocht. Bei diesem Rezept von Tim Mälzer konnte ich mich aber nicht zurück halten. Und ich bin sehr froh darüber. Denn es ist ein wahres Geschmackserlebnis gewesen.

linsenbratling01

Ich hätte echt nicht gedacht, dass vegetarische Bouletten oder Bratlinge so lecker schmecken. Die unterschiedlichen Gewürze und die Linsen sind eine geniale Mischung. » Read more

Kartoffel-Zucchini-Puffer

Was macht man, wenn man eigentlich keinen großen Hunger hat aber was kleines Leichtes sollte doch auf den Tisch kommen? In meinem Fall habe ich einige Reste verwertet. Denn ich hatte noch eine Zucchini und ein paar Kartoffeln da, welche schon bald anfingen zu keimen und verarbeitet werden wollten. Diesem Wunsch bin ich natürlich gern nachgekommen und habe daraus Kartoffel-Zucchini-Puffer gemacht. Das ist jetzt kein Rezept zum satt werden aber für den kleinen Hunger ist es perfekt.

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Ihr benötigt:

500 g Kartoffeln
150 g Zucchini
1 Eigelb
3 EL Mehl
1 TL frisch gehackte Kräuter
1 Knoblauchzehe
1 Pck. Kresse
125 g Sauerrahm
Salz, Pfeffer
Öl

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Und so geht´s:

Die Kartoffeln werden geschält und die Zucchini gewaschen. Nun beides grob raspeln und danach die Masse gut ausdrücken. Das Eigelb, Mehl und die Kräuter untermischen und die Masse mit Salz, Pfeffer und dem zerdrücktem Knoblauch würzen.

In einer Pfanne ca. 3 EL Öl erhitzen und einen gehäuften Eßlöffel der Masse in die Pfanne geben, etwas flach drücken und von beiden Seiten goldbraun anbraten. Ich habe vorher den Ofen auf 100 Grad vorgeheizt und die fertigen Puffer darin warmgehalten. » Read more