Gemüse-Taboulé mit Ingwer-Erdnuss-Dressing

Heute geht es weiter mit einem Rezept, was es zum Spieleabend am Wochenende gab. Das Faltenbrot ist ja richtig gut bei Euch angekommen. Das freut mich immer wahnsinnig! Mal schauen, wie Ihr diesen Salat findet.

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Das Rezept habe ich aus dem April-Heft von Lecker. Das ist jetzt schon das 4. Rezept, was ich Euch daraus vorstelle und es wird nicht das Letzte sein. Denn ich will noch einiges nachkochen und backen. Es sind einfach wahnsinnig viele Rezepte drin, die genau meinen Geschmack treffen bzw. die ich mal ausprobieren möchte.

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Nun aber zum Gemüse-Taboulé. Als ich das Rezept das erste Mal beim Durchblättern sah, dachte ich: Das sieht ja toll aus! So viele bunte frische Farben und Erdnuss-Dressing, wie spannend! Mit Bulgur habe ich zwar auch schon hin und wieder gekocht aber auf diese Kombination wäre ich nie gekommen.
Also auf den richtigen Anlass gewartet, frische Zutaten eingekauft und ab in die Küche:

Ihr benötigt für 8-10 Personen:

350 g Bulgur
Salz, Pfeffer
80 g ungesalzene Erdnüsse
2 rote Paprikaschoten
400 g Tomaten
350 g Rotkohl
1 Bund Lauchzwiebeln
3 Möhren
1 Stück Ingwer (ca. 30 g)
2 rote Chilischoten
125 g Erdnussbutter
5 EL Balsamico-Essig
6 EL Sojasauce
2 EL Honig
3 EL Sesamöl
4 EL Olivenöl gemuesetaboule03

Und so wird´s gemacht:

Als erstes den Bulgur ansetzen, denn es dauert ein bisschen, bis er abgekühlt ist. Am besten schaut ihr auf die Packungsbeilage. Denn das ist immer ein bisschen anders. Ich habe den Bulgur in ein Sieb gegeben und ordentlich unter fließendem Wasser abgespült. Danach wurde er mit 700 ml Wasser aufgekocht und bei schwacher Hitze ca. 7 Minuten mit offenem Deckel quellen gelassen.

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In der Zeit könnt Ihr Euch an´s Gemüse schnippeln machen. Denn da ist einiges zu tun. Das ganze Gemüse wird jeweils gewaschen und geputzt. Die Paprika und die Tomaten  gewürfelt, wobei ich bei den Tomaten die Kerne vorher noch entfernt habe, denn die mochte ich nicht mit im Salat haben. Für den Rotkohl und die Möhren habe ich meinen V-Hobel genommen. Und ich war sehr froh, dass ich ihn hatte, denn das geht echt wesentlich schneller, als wenn ihr alles mit der Hand schneidet. Der Rotkohl wird in feine Streifen gehobelt und die Möhren in kleine Stifte. Die Lauchzwiebeln noch in schräge dünne Ringe schneiden und schon haben wir es fast geschafft.

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Für das Dressing den Ingwer schälen und fein reiben. Beim nächsten Mal würde ich mehr Ingwer nehmen. Denn den hat man am Ende überhaupt nicht geschmeckt. Die Chilis längs aufschneiden, entkernen und fein hacken. Jetzt die Erdnussbutter, Ingwer, Chili, Balsamico-Essig, Sojasauce, Honig und 100 ml Wasser miteinander verrühren. Zum Schluß das Sesam- und Olivenöl darunterschlagen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Nun sollte auch der Bulgur abgekühlt sein und kann mit dem Gemüse  und dem Dressing vermischt werden. Die Erdnüsse noch kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten und ebenfalls dazu geben. Als der Salat fertig war, wollte mein Schatz unbedingt kosten als er die Schüssel sah und ich stand mit großen Erwartungen daneben und war gespannt, da ich selber noch nicht mal probiert hatte. Es kam nur ein „Hmmmmmm lecker“. Und ich war sehr beruhigt denn das Erdnuss-Dressing schmeckt vielleicht auch nicht jedem. Nach ein paar Minuten kam er wieder in die Küche und probierte wieder einen Löffel und sagte: „Irgendwas ist da dran, was einem das Wasser im Munde zusammen laufen läßt und man nicht aufhören kann, zu essen.“ Also mehr Lob für den Salat geht glaube wirklich nicht und dann noch diese frischen Farben. Hammermäßig! Oder was meint Ihr?

One comment

  1. So einen V Hobel habe ich auch und wüsste gar nicht was ich ohne ihn täte. So ein Salat ist damit in der halben Zeit gemacht. Das Erdnuss Dressing ist ja mal wieder was für mich. Ich sterbe für Erdnüsse ! Dein Schatz offensichtlich auch 😀 !

    Schönen Abend noch ( wir haben gerade zum ersten mal gegrillt 🙂 )
    Maren

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