Sigara Böregi mit Schafskäse

Die Idee für dieses Rezept ist am Freitag entstanden, als ich mal wieder nicht wusste, was ich zum Abendessen machen soll. Also bin ich spontan nach der Arbeit in einen türkischen Supermarkt gegangen und habe gehofft, dass mir dort irgendetwas einfällt.

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Und so war es auch. Als ich die Yufka Teigblätter sah, hatte ich sofort Appetit auf Sigara Böregi. Ich hatte sie allerdings noch nie selbst gemacht. Das erste Mal habe ich sie in meiner schönen Heimatstadt Dresden gegessen. In meiner Studienzeit habe ich die bestimmt jede Woche gegessen. Denn dieser knusprige Teig und der würzige Schafskäse sind einfach umwerfend lecker.

Die Yufka Teigblätter hatte ich nun also schon mal. Bei dem Schafskäse ist es eigentlich egal, welchen man nimmt aber es macht sich besser, wenn Ihr eine Sorte nehmt, die etwas weicher ist. Im Winter ist das ja so eine Sache mit den frischen Kräutern. Also habe ich hier auf gefrostete und schon klein gehackte Kräuter aus der Tiefkühltruhe zurückgegriffen. Und schon ging es ab nach Hause in die Küche.

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Zutaten:

200g Schafskäse (z.B. Beyaz Peynir)
2 EL gefrostete und klein gehackte Kräuter (z.B. 8 Kräuter von Frosta)
Pfeffer aus der Mühle
1 EL Kahvaltilik Sos ( türkischer Brotaufstrich mit Paprikamark)
5 Yufka Teigblätter
Olivenöl

Zubereitung:

Den Schafskäse habe ich mit einer Gabel in einer Schüssel klein gedrückt und mit den Kräutern und etwas Pfeffer verrührt. Aber irgendwas fehlte noch. Also noch mal einen Blick in den Kühlschrank geworfen und das Glas mit der Kahvaltilik Sos gefunden. Eigentlich ist das ein Brotaufstrich aber ich nehme es eher als Würzpaste z.B. auch bei Bouletten. Oder eben in diesem Fall für den Schafskäse. Alles schön miteinander verrühren und nicht zu oft davon kosten, sonst bleibt nix mehr für die Sigara Böregi übrig ;-).

Die dreieckigen Yufka Teigblätter mit Wasser leicht anfeuchten und nun an der breiten Seite von dem Dreieck, den Schafskäse verteilen. Die Seiten etwas nach innen umschlagen (damit nachher an den Seiten der Schafskäse nicht raus läuft) und nun versuchen den Yufkateig mit dem Schafskäse fest zur Spitze hin aufrollen.

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In einer Pfanne das Olivenöl stark erhitzen und die Sigara Böregi mit Schafskäse darin unter Wenden hellbraun braten. Nach dem Braten lege ich die Sigara Böregi´s immer noch auf Küchenpapier. So ist es nachher nicht zu fettig.

Dazu habe ich noch etwas Naturjoghurt und klein gehackte Minzblätter verrührt und als Dip dazu gegessen.

Das witzige an diesem Abendessen war auch, dass ich am Freitag den Eventaufruf von Sarah entdeckt habe und mir noch ein Rezept überlegen wollte, was zu Ihrem tollen Blog „Knusperstübchen“ passt. Und beim ersten Biss von der Sigara Böregi, dachte ich „Mhmm ist das knusprig!“ Und da war klar, dass ich dieses Rezept Sarah und Ihrem Knusperstübchen widme. Also schaut mal bei Ihr vorbei. Sie hat auch lecker Rezepte auf Ihrem Blog.

6 comments

  1. Barbara sagt:

    Juhu, ich habe sogar noch YufkaTeig da. Jetzt kann ich diese WEoche gleich noch loslegen

    Liebe Grüße,
    Barbara

    • Katrin sagt:

      Da bin ich ja dann auf Dein Urteil gespannt 🙂 Ich habe mich im Nachhinein geärgert, dass ich nur 5 gemacht habe. Denn ich hätte gern noch ein paar mehr vernascht 🙂
      Gutes Gelingen
      Liebe Grüße Katrin

  2. ich liebe Deine Koch-Ideen, werde ich schnell ausprobieren 🙂

  3. Oh lecker, die bestelle ich immer in unserem türkischen Imbiss. Reich doch mal welche rüber!!
    Liebe Grüße Maren

    • Katrin sagt:

      In meiner Studienzeit habe ich die auch immer bei einem türkischen Imbiss gegessen. In Berlin habe ich die noch nicht entdeckt. In türkischen Supermärkten gibt es die schon fertig gerollt aber da ist kaum Schafskäse drin. Und selbst gemacht, schmecken sie dann doch am Besten.

  4. Vielen herzlichen Dank, liebe Katrin. 🙂 Die klingen super!

    Liebe Sonntagsgrüße
    Sarah

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