Ein Stückchen Heimat: Dresdner Eierschecke

Heute habe ich Euch mal wieder ein Stückchen Heimat mitgebracht. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es gibt Dresdner Eierschecke. Eines meiner absoluten Lieblingskuchen! Warum ich diesen Kuchen so liebe? Ganz einfach. Der Geschmack ist einfach unvergleichlich lecker! Der Kuchen besteht aus 3 Schichten. Bei dem Boden gibt es verschiedene Varianten. Manche mögen ihn als Hefeteig. Ich persönlich ziehe den Mürbeteig vor. Die mittlere Schicht ist eine Quarkmasse mit Vanillepudding und die wichtigste und leckerste Schicht ist eine lockere Eierschaummasse bzw. auch Eierschecke genannt. Und genau diese letzte Schicht, macht diesen Kuchen unvergleichlich lecker. Denn sie ist soooooo lecker. Einige essen sogar die Eierschecke oben als erstes und danach erst den Rest. 🙂 Aber bei mir geht es immer komplett durch alle 3 Schichten mit der Gabel. Hmmmm …. ich kann gar nicht aufhören zu schwärmen.

Eierschecke04

Der nächste Heimatbesuch wird wohl noch ein bisschen dauern, denn mit unserem Bauchzwerg wollen wir natürlich erst mal die Ruhe zu Hause genießen und nicht gleich auf Reisen gehen. Ich habe mehrere Versuche gestartet, bis ich mit dem Rezept zufrieden war. Aber mit diesem Rezept kann ich als Alternative zum Original in der Heimat ganz gut leben.

Ihr benötigt für eine 26 cm Springform:

1 Pck. Vanillepudding

für den Boden:
150 g Mehl
50 g Butter (Zimmertemperatur)
75 g Zucker
1 Ei (Zimmertemperatur)
1 Prise Salz
1/2 Pck. Backpulver

für die Quarkmasse:
750 g Quark (20% Fett)
die Hälfte vom gekochten Pudding
150 g Zucker
1 Prise Salz
2 EL Kartoffelmehl
1 Eigelb
den Saft 1/2 Zitrone

für die Eierschecke:
die andere Hälfte vom gekochten Vanillepudding
125 g Butter (Zimmertemperatur)
3 Eigelb
100 g Puderzucker
2 EL Kartoffelmehl
1 Pck. Vanillezucker
4 Eiweiß
1 Prise Zucker

Eierschecke03

Und so wird´s gemacht:

Als erstes kocht ihr nach Packungsangaben das Päckchen Vanillepudding und lasst diesen auf Zimmertemperatur abkühlen.

Die Zutaten für den Boden in eine Rührschüssel geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in eine gefettete Springform geben und am Boden fest andrücken. Dabei auch einen kleinen Rand von ca. 1 cm formen.

Jetzt kommen wir schon zur zweiten Schicht. Wieder werden einfach nur alle Zutaten miteinander verrührt und schon könnt ihr die Quarkmasse auf dem Boden in der Springform verteilen.

Eierschecke01

Und nun zur leckeren Eierschecke. Alle Zutaten bis auf die 4 Eiweiß und eine Prise Zucker miteinander verrühren. Die 4 Eiweiß zusammen mit der Prise Zucker zu Schnee schlagen und vorsichtig unter die restliche Masse heben. Das Ganze nun auf die Quarkmasse gießen und für 60 Minuten bei 170 Grad Ober-/ Unterhitze backen. Die Schecke sollte nun einen schönen goldgelben Glanz haben.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auch wenn man ihn am liebsten sofort anschneiden würde, warten bis er komplett ausgekühlt ist. 😉

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Diesmal konnte ich mich nicht beherrschen und habe gleich ein großes Stück probiert, bevor ich auch nur ansatzweise daran gedacht habe, den Kuchen für Euch zu fotografieren. 🙂 Aber danach habe ich mich dann doch noch besonnen und ein paar Bilder für Euch gemacht.

Habt Ihr auch so ein Lieblingsgericht was Euch an die Heimat erinnert? Dann erzählt mir gerne davon.

Eure Katrin

4 comments

  1. Stefanie sagt:

    Dresdner Eierschnecke ist mir als Kuchen unbekannt, was mich aber nicht davon abhält, den Kuchen mal nachzubacken, wenn es zeitlich gut passt 🙂 Der Kuchen sieht jedenfalls sehr lecker aus und wenn ich so viel Lob lese, besonders über die letzte Schicht, werde ich schon neugierig. Ich mag ja eh Kuchen mit Vanille-Füllung total gern und glaube, dass er mir auch sehr gut schmecken wird.

    • Katrin sagt:

      Liebe Stefanie,
      das freut mich, dass ich Dich mit der Eierschecke so überzeugen konnte. Ich bin total gespannt, wie sie Dir schmeckt und freue mich immer über eine kurze Info ob Sie Dir gelungen ist und natürlich auch ob die Dir geschmeckt hat.
      Liebe Grüße Katrin

  2. Barbara sagt:

    Mein Lieblingsgericht aus der Heimat ist Lübecker Marzipan.
    Leider kann man das nicht nachmachen.

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