Gebrüder-Rudolph-Konfitüren

Ich habe es getan! Ich habe endlich mal wieder Marmelade gekocht. Das ist für viele von Euch vielleicht nichts Besonderes aber für mich schon. Denn bei uns wird nicht so oft Marmelade gegessen, so dass sich eine Massenproduktion lohnen würde. Da wir eher herzhafte Sachen zum Frühstück essen, dauert es wirklich eine Weile eh so ein Marmeladenglas bei uns leer wird.

rudolph03Da ich aber dieses Jahr wieder ein paar Geschenke aus der Küche herstellen wollte, wurde natürlich auch wieder eine Marmelade gekocht. Letztes Jahr war es Bratapfelmarmelade und dieses Jahr habe ich mich für Cranberry entschieden und ich hatte Glück, dass ich 1 kg frische Cranberrys bekommen habe. Nach dem kochen habe ich die Fruchtmasse geteilt, denn ich wollte eine süße und eine leicht scharfe Variante haben. Die Rezeptidee stammt aus der “LECKER”. Also habe ich in die eine Hälfte das Mark einer Vanilleschote eingerührt und in die andere Hälfte Chili und frisch geriebenen Ingwer. Also ich die herzhafte Variante im warmen Zustand getestet habe, fand ich die Schärfe perfekt. Für mich persönlich hätte es auch noch ein bisschen schärfer sein können aber ich will es ja verschenken. Und die Allgemeinheit mag es ja dann doch nicht so scharf. Schade ist nur, dass man in der ausgekühlten Variante die Chilinote gar nicht so rausgeschmeckt. Das finde ich sehr schade.

rudolph01Nun aber für Euch das Rezept:

Ihr benötigt für ca. 4 Gläser (à ca. 300 ml)

1/4 Liter Orangensaft
1 kg frische Cranberrys
500 g Gelierzucker (2:1)
1 Vanilleschote
1 Stück (ca. 50 g) Ingwer
Chili nach Geschmack
Salz
rudolph02
Und so wird´s gemacht:

Den Orangensaft etwas auf die Hälfte einkochen lassen. Die frischen Cranberrys waschen, abtropfen lassen und grob hacken. Die Früchte mit dem Zucker und dem Saft in einem Topf mischen und unter Rühren aufkochen lassen. Nun ca. 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. In der Zeit die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen. Den Ingwer schälen und fein reiben.

rudolph04Die Fruchtmasse nun halbieren. In die eine Hälfte das Vanillemark einrühren und in die andere Hälfte Chili und den Ingwer einrühren. Die beiden Konfitüren nun in heiß ausgekochte Gläser füllen und zum auskühlen auf den Deckel stellen.

Diesmal habe ich mich auch an ein paar Etiketten versucht? Unter Jamlabelizer kann man tolle Etiketten gestalten und das ganz kostenlos. Ich habe sie dann noch etwas  angepasst aber wer sich mit Fotobearbeitung nicht so auskennt, der bekommt mit den Varianten auf der Seite auch schöne persönliche Etiketten.

etiketten
In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Tag

Eure Katrin

6 comments

  1. uh ist das süss ♥ die rentiermarmelade ist ja eine zauberschöne idee! ich habe dieses jahr reindeernoses to go gemacht :) vielleicht hab ich ja genausoviel glück wie du und ergattere auch noch frische cranberries, dann gibt die rudi-marmelade grad noch obendrauf :)
    liebe adventsgrüsse, karin

    • Katrin sagt:

      Liebe Karin,
      ich fand die Idee auch niedlich als Weihnachtsgeschenk :-) Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du frische Cranberrys bekommst. Ich habe meine im Kaufland bekommen.
      Ganz liebe Grüße Katrin

  2. Manuela Büttner sagt:

    Hab ich gleich Heinz geschickt :)

  3. Liebe Katrin,

    Das sieht ja zum reinknien gut aus, Ich liebe Cranberrys, als Marmelade mit Ingwer bestimmt total lecker!

    Liebe Grüße Simone

    • Katrin sagt:

      Liebe Simone,
      ich habe zum ersten Mal Cranberry-Marmelade gemacht. Aber ich muss sagen, dass ich geschmacklich echt positiv überrascht war. Jetzt muss ich mich nur ein bisschen bremsen damit bis Weihnachten noch ein paar Gläschen zum Verschenken übrig bleiben ;-)
      Ganz liebe Grüße Katrin

  4. Mia sagt:

    Na, da ist das kleine Rentier bestimmt sehr stolz, Pate für solch ein wunderbares Marmeladenduo zu sein ;) Cranberrys mag ich auch gerne, aber ein ganzes Kilo habe ich noch nie verarbeitet. Leckerchen!
    Ganz liebe Grüße zu dir, Mia

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